11.04.2011 (Zwangs)Ethikunterricht: Unterschriftensammlung für Expertenbrief

Am 4. Mai 2011 wird eine parlamentarische Enquete unter dem vielversprechenden Titel „Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft“ stattfinden.

Die Initiative Religion ist Privatsache sieht in dieser Veranstaltung den verdeckten Versuch, die flächendeckende Einführung eines verpflichtenden Religionsunterrichts – oder zumindest eines religiös geprägten Ethikunterrichts – voranzutreiben.  

Die Behandlung des Themenkomplexes Ethik-Religion-Bildung hat grundsätzlich von ExpertInnen in Philosophie, Bildungs- und Sozialwissenschaft sowie SchuldirektorInnen und -lehrerInnen zu erfolgen und nicht, wie geplant, überwiegend von Theologen und deren politischen Handlanger. Und dass dabei Konfessionsfreie nicht diskriminiert werden dürfen versteht sich von selbst.

Aus diesem Grund haben wir eine Unterschriftensammlungskampagne gestartet. In einem Schreiben haben wir zahlreiche fachkundige Personen gebeten, einen entsprechenden offenen Brief zu unterschreiben. Diesen Brief werden wir, falls von mindestens 50 ExpertInnen unterschrieben, vor der Enquete samt Unterschriftenliste veröffentlichen und somit hoffentlich zeigen können, dass der Ethikunterricht als „Ersatzpflichtgegenstand“ keine ausgemachte Sache ist.

Das Weiterleiten an den oa Personenkreis ist nicht nur gestattet sondern erwünscht!

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